Inkubationszeit: Von der Ansteckung bis zu den Symptomen

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Berlin - Wenn die ersten Erkältungssymptome auftreten, liegt die Ansteckung bekanntermaßen schon eine Weile zurück. Doch wann genau ist man eigentlich ansteckend und wie lang ist die Inkubationszeit bei Erkältungen?

Als Inkubationszeit wird der Zeitraum zwischen dem Eindringen des Krankheitserregers in den Körper – der Infektion – und dem Auftreten der ersten Symptome – dem Ausbruch – bezeichnet. Je nach Erkrankung und Erreger kann diese von mehreren Stunden bis zu Jahren andauern. Bei Erkältungen ist die Inkubationszeit recht kurz, in der Regel beträgt sie nur wenige Tage. Je nach Virus und Immunsystem-Status kann es aber auch kürzer oder länger dauern, bis sich erste Symptome zeigen.

Doch warum kommt es nicht direkt zu Symptomen, nachdem der Erreger in den Körper eingedrungen ist? Zunächst müssen die Erreger eine geeignete Eintrittspforte in den Körper finden: Meist handelt es sich dabei um Nase oder Mund. Dort vermehren sich die Viren zunächst lokal. Erst danach werden sie in den Blutkreislauf aufgenommen und sorgen für die klassischen Symptome zu Beginn einer Erkältung.

Das Tückische: Obwohl infizierte Personen selbst noch keine Symptome aufweisen, können sie bereits ansteckend sein und die Erreger an andere weitergeben. Schon einige Stunden nach der eigentlichen Infektion können die ansteckenden Viren bereits über Ausscheidungen wie Speichel oder Nasensekret übertragen werden. Das gilt nicht nur für Erkältungskrankheiten, sondern auch Magen-Darm-Infekte und andere Erkrankungen, die durch Tröpfchen- oder Schmierinfektion verbreitet werden.

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