Erkältungskrankheiten

Husten: Wieso, weshalb, warum? APOTHEKE ADHOC, 05.01.2019 13:25 Uhr

Der akute Husten in schwacher Form kann in der Regel mit Wasserdampfinhalation und durch ausreichendes Trinken von Wasser und Tee, in den Griff bekommen werden. Sollte vorhandener Schleim hartnäckiger sein, können Expektorantien oder Sekretolytika helfen. Sie verflüssigen den Schleim und erleichtern das Abhusten. Auch hier ist es wichtig ausreichend zu trinken, damit der Schleim auch die Möglichkeit zur Verflüssigung hat.

Wird ein Medikament zum Lösen des Schleims angewendet, sollte immer darauf geachtet werden, die Einzeldosen gleichmäßig über den Tag zu verteilen und die letzte Gabe nicht nach 17 Uhr am Abend vorzunehmen. Das könnte dafür sorgen, dass die Wirkung in der Nacht eintritt und nachts vermehrt abgehustet werden muss. Auch von einer Kombination aus Hustenstiller und Expektorans ist abzusehen. Dies würde dafür sorgen, dass der Schleim sich in den Bronchien sammelt und die Atmung erschwert wird. Zudem kann es zu einer Ansiedlung von Bakterien kommen. Möglich ist dies jedoch, wenn der Löser für den Tag und der Stiller vor dem Schlafengehen eingenommen wird.

Liegt dem Husten eine bakterielle Infektion zu Grunde, kann eine Antibiose unausweichlich sein. Kunden die ein Antibiotikum gegen den Husten verschrieben bekommen sollten darauf aufmerksam gemacht werden, dass es ganz wichtig ist, dieses die vorgeschriebene Dauer einzunehmen und nicht vorzeitig abzusetzen. Natürlich kann man auch hier den Hinweis geben, eine Antibiose mit Präparaten und weiteren Maßnahmen gegen den Husten, zu kombinieren. Es gibt jedoch auch Patienten, die selbst bei einer harmlosen Erkältung auf ein Antibiotikum bestehen. Natürlich ist das eine Therapieentscheidung des behandelnden Arztes, aber der Hinweis an Kunden, dass ein solches bei einer viralen Infektion der Atemwege nicht sinnvoll ist und sogar Resistenzen fördern kann, ist oftmals sinnvoll.

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