Husten, Schnupfen, Heiserkeit

Mit der Hausapotheke gewappnet sein APOTHEKE ADHOC, 02.09.2020 14:48 Uhr

Neben einem kratzenden Hals geht der Beginn einer klassischen Erkältung oftmals mit einem Schnupfen einher. Ursache dafür ist eine Überempfindlichkeitsreaktion der Blutgefäße in der Nase. Um Erreger auszuspülen, wird eine Abwehrreaktion ausgelöst: die Sekretion der Nasenschleimhäute wird gesteigert, es kommt zur laufenden Nase. Um den Ausspülvorgang der Nase zu unterstützen, empfiehlt sich die regelmäßige Verwendung einer Nasenspülung. Für den gegenteiligen Fall, also wenn die Nase dicht ist, können abschwellenden Nasensprays für eine kurzfristige Anwendung von maximal sieben Tagen Einsatz finden. Die zusätzliche Pflege der Schleimhäute durch Zusätze im Spray, Nasensalben oder -ölen, zur Vermeidung von Austrocknung durch die Wirkstoffe sollte dennoch nicht vernachlässigt werden.

Trockener oder produktiver Husten: Für jeden Fall ausgerüstet

Eine klassische Erkältung beginnt neben Halskratzen und laufender Nase oft mit trockenem oder unproduktivem Husten. Im späteren Verlauf tritt oftmals ein produktiver Husten auf, welcher immer mit einer Schleimbildung einhergeht. Meist ist der Schleim klar und flüssig und damit unproblematisch. Gelblicher Auswurf aus den unteren Atemwegen ist auf Entzündungszellen zurückzuführen. Grünliches Bronchialsekret weist auf eine bakterielle Infektion hin. Der akute Husten in schwacher Form ist in der Regel mit Wasserdampfinhalation und durch ausreichendes Trinken von Wasser und Tee in den Griff zu bekommen. Sollte vorhandener Schleim hartnäckiger sein, können zum Beispiel pflanzliche Schleimlöser wie GeloMyrtol forte helfen. Das darin enthaltene Spezialdestillat ätherischer Öle wirkt entzündungshemmend und regt die Produktion von dünnflüssigem Sekret an. Auch hier ist es wichtig ausreichend zu trinken, damit der Schleim die Möglichkeit zur Verflüssigung hat. Chemische Antitussiva wie Dextrometorphan sollten nur bei schwerem trocknem Husten angewendet werden. Bei Husten mit Auswurf unterdrücken sie den Husten und verhindern den Selbstreinigungsprozess der Atemwege.

Generell gilt: Halten die Beschwerden länger als zwei Wochen an, oder verschlimmern sie sich, so sollte ein Arzt aufgesucht werden. Bei Symptomen wie anhaltendes Fieber (über 38,5 Grad), Schüttelfrost und Gliederschmerzen ist ein Arztbesuch unerlässlich.

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