Hausmittel bei Fieber: Wann und wie?

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Berlin - Fieber ist ein häufiges Begleitsymptom von Infekten während der kalten Jahreszeit. Oft können Hausmittel bereits helfen, die erhöhte Temperatur zu senken. Dies ist jedoch nicht immer angezeigt. Eine korrekte Durchführung bzw. Anwendung der Hausmittel ist enorm wichtig – sonst können sie mehr schaden als nutzen.

Unter Fieber versteht man eine Erhöhung der sogenannten „Körperkerntemperatur“. Steigt beim erwachsenen Menschen diese über 38°C an, spricht man von Fieber. Grundsätzlich ist Fieber keine alleinstehende Erkrankung, sondern vielmehr ein Symptom. Die Ursachen können vielfältig sein: Neben harmlosen Infekten in der Winterzeit können auch schwerwiegende Infektionskrankheiten für die erhöhte Temperatur verantwortlich sein. Daher sollte bei hohem Fieber immer ein Arzt aufgesucht werden, der die Ursache ermittelt und gegebenenfalls fiebersenkende Arzneimittel verordnet.

Senken ist nicht immer sinnvoll

Grundsätzlich muss bei erhöhter Temperatur nicht sofort gehandelt und gesenkt werden, da es sich um einen natürlichen Schutzmechanismus des Körpers handelt. Durch die hohen Temperaturen wird die Immunreaktion ausgelöst und Krankheitserreger werden abgetötet. Ab Werten von über 39°C sollte jedoch gehandelt werden und gegebenenfalls auf fiebersenkende Wirkstoffe wie Paracetamol zurückgegriffen werden. Bei Kindern sollte Fieber über 38°C oder länger anhaltendes Fieber immer ärztlich abgeklärt werden.

Doch was, wenn das Fieber wie so oft am Wochenende oder plötzlich in der Nacht auftritt? Verschiedene Hausmittel können helfen, die Temperatur in den Griff zu bekommen. Vor allem bei nur leicht erhöhter Temperatur sind sie oft wirksam. Wichtig ist allerdings die richtige Durchführung der einzelnen Hausmittel – falsch angewendet können sie zu Kreislaufproblemen wie Schwindel, Übelkeit oder Schwäche führen. Im schlimmsten Fall droht ein Kreislaufzusammenbruch.

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