Gliederschmerzen durch die Impfung

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Neben medikamentösen Maßnahmen können auch verschiedene Hausmittel helfen, die diffusen Schmerzen zu bessern: Vielen Betroffenen hilft Wärme, da sie die Muskulatur auflockert und entspannt und so für eine Schmerzlinderung sorgen kann. Besonders gut kann daher ein warmes Vollbad mit durchblutungsfördernden Zusätzen wie Thymian, Latschenkiefer oder Fichtennadeln helfen. Ist der Körper sehr schwach, sollte das Vollbad nicht zu warm sein und nur 15 Minuten dauern. Zu lange Hitze erschöpft den Organismus nur weiter.

Leicht erhöhte Temperatur oder leichtes Fieber nach der Impfung können ebenfalls auftreten. Dann sollte der/die Geimpfte einen Gang zurückfahren und seinem Körper Ruhe gönnen. Denn im Ruhezustand kann der Körper seine gesamte Energie dem Immunsystem zur Verfügung stellen und den Infekt schneller abwehren. Vor allem bei Fieber sollte daher strenge Bettruhe eingehalten werden. Dann kann es auch mal nötig sein, sich für einen Tag krankzumelden. Die Impfungen können individuell unterschiedlich starke Immunreaktionen hervorrufen. Krankschreibungen sind dementsprechend nach der Impfung durchaus möglich.

Ibuprofen & Co. nicht prophylaktisch

Immer mehr Menschen kennen im engsten Umfeld Personen, die bereits geimpft wurden. Diese berichten nicht immer positiv über die Impfreaktionen. Gerade nach der Zweitimpfung können die Symptome schlimmer ausfallen. Die Idee, Ibuprofen oder andere Analgetika bereits prophylaktisch vor der Impfung einzunehmen, ist jedoch eher kontraproduktiv. NSAID können die körpereigene Immunreaktion herunterfahren und damit den Erfolg der Impfung reduzieren. In welchem Ausmaß es dazu kommt, ist nicht untersucht. Eine Einnahme von Schmerzmitteln bei Fieber und Schmerzen nach der Impfung wird seitens der Ständigen Impfkommission (Stiko) empfohlen.

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