Fünf Tipps zur Erkältungsvorbeugung

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Berlin - Schnupfen, Husten und Kopfschmerzen – die Symptome einer Erkältung können uns ganz schön beeinträchtigen. Daher gilt es die Viren am besten abzuwehren, bevor es überhaupt zu Beschwerden kommen kann. Mit der Einhaltung einiger Regeln klappt die Erkältungsvorbeugung in den meisten Fällen, hier kommen die fünf wichtigsten.

Tipp eins: : Immunsystem durch Zufuhr von Vitaminen und Mineralstoffen stärken

Damit Krankheitserreger vom körpereigenen Immunsystem gut abgewehrt werden können, empfiehlt es sich, das Immunsystem regelmäßig zu stärken. Neben gesunder Ernährung und Sport können auch verschiedene Vitamine und Mineralstoffe wie Zink oder Vitamin C unterstützend helfen.

Zink
Die Zufuhr von Zink wird in Abhängigkeit vom Phytatgehalt der Nahrung festgelegt. Phytate kommen überwiegend in pflanzlichen Lebensmitteln wie Hülsenfrüchten oder Vollkorngetreide vor. Werden sie aufgenommen, bilden sie mit Zink im Gastrointestinaltrakt Verbindungen, die der Körper nicht aufnehmen und verwerten kann: Je mehr Phytat in der Nahrung enthalten ist, desto mehr Zink benötigt der Körper also.

Bei einer mittleren Phytatzufuhr empfiehlt die DGE Frauen eine tägliche Zinkzufuhr von 8 mg und Männern eine Zufuhr von 14 mg. Am besten sollte Zink eine halbe bis eine Stunde vor einer Mahlzeit eingenommen werden. Da vermutet wird, dass es mit anderen Mineralien wie Calcium, Eisen, Selen und Kupfer um die gleichen Resorptionsmechanismen konkurriert, ist eine zeitlich versetzte Einnahme zu empfehlen.

Vitamin C
Die Zufuhr von Vitamin C sollte ab einem Alter von 19 Jahren täglich 110 mg (Männer) beziehungsweise 95 mg (Frauen) betragen. Raucher haben einen höheren Bedarf von 155 beziehungsweise 135 mg. Besonders reich an Vitamin C sind beispielsweise Sanddorn, Johannisbeeren, Paprika, Brokkoli und verschiedene Zitrusfrüchte. Eine Überdosierung mit Vitamin C ist praktisch unmöglich: Das es sich um ein wasserlösliches Vitamin handelt, werden überschüssige Mengen einfach über den Urin ausgeschieden. Hohe Dosierungen können jedoch abführende Effekte besitzen – viel hilft also nicht immer viel.

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