Fünf Tipps zum richtigen Gurgeln

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Berlin - Vor allem bei Älteren ist das Gurgeln mit verschiedenen Zusätzen ein altbewährtes Hausmittel bei Erkältungen. Es hilft nicht nur bei Halsschmerzen, Schluckbeschwerden und Heiserkeit, sondern kann auch bei Hustenreiz Linderung bringen. Die Gurgellösung gelangt an Bereiche im Rachen, die Lutschtabletten nicht erreichen. Um den besten Effekt zu erzielen, gibt es jedoch einiges zu beachten.

Tipp eins: Kräutertees
Gurgellösungen lassen sich ganz einfach selbst herstellen: Die bewährtesten Hausmittel sind frisch aufgebrühte Kräutertees, die mindestens 15 Minuten gezogen sind. Vor allem Salbeitee ist aufgrund seiner Inhaltsstoffe gut geeignet: Die enthaltenen Gerbstoffe und Flavonoide wirken adstringierend und antibakteriell. Zusätzlich können sie den Hustenreiz lindern. Auch Kamillentee ist beliebt: Die Blüten wirken entzündungshemmend und wundheilungsfördernd. Ein Aufguss mit Thymian hat zudem noch schleimlösende und antibakterielle Eigenschaften und kann bei Bronchitis und Infektionen der oberen Atemwege helfen. Anstelle der getrockneten Drogen können auch die entsprechenden ätherischen Öle zugesetzt werden.

Tipp zwei: Salzwasser & Co.
Sind keine Tees oder ätherischen Öle zur Hand, kann auch mit einfachem Kochsalz eine Gurgellösung hergestellt werden. Dazu wird ein halber bis ein ganzer Teelöffel Salz in einem Glas lauwarmen Wasser gelöst. Das Salz hat eine befeuchtende, desinfizierende und reinigende Wirkung. Ist die Salzkonzentration hoch genug, kann es zudem abschwellend wirken.

Da Salzwasser aufgrund seines Geschmacks zum Gurgeln nicht sonderlich beliebt ist, können dem lauwarmen Wasser statt Salz auch einige Tropfen Propolistinktur oder etwas Honig zugegeben werden. Auch Zitrone ist als Zusatz geeignet, kann jedoch aufgrund der Säure reizend wirken.

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