Fließschnupfen vs. Stockschnupfen

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Berlin - Bei einer Erkältung kommt es früher oder später meist zum Schnupfen. Viele Betroffene klagen darüber, dass ständig die Nase läuft. Andere haben eher mit einer verstopften Nase und Druck im Kopf zu kämpfen. Doch wie kommt es zu den Unterschieden und was hilft bei Stockschnupfen und Fließschnupfen? Hier kommt ein kleiner Überblick.

Beim Fließschnupfen tritt ein dünnflüssiges, wässriges Sekret aus der Nase aus. Es ist meist farblos und gefühlt läuft für die Betroffenen ständig die Nase. Oft geht die Sekretproduktion mit einem Jucken der Nase und häufigem Niesen einher. Häufig tränen durch das Jucken auch die Augen. Auf Dauer brennt die Nase und wird wund vom ständigen Schnäuzen.

Der Fließschnupfen tritt in den Wintermonaten häufig auch ohne andere Erkältungssymptome auf. Grund ist eine Überempfindlichkeitsreaktion der Blutgefäße in der Nase. Um Erreger auszuspülen, wird eine Abwehrreaktion ausgelöst: die Sekretion der Nasenschleimhäute wird gesteigert, es kommt zur laufenden Nase. Außerdem soll durch die vermehrte Produktion gewährleistet werden, dass die Schleimhäute mit Feuchtigkeit versorgt werden. Da das Sekret so dünnflüssig ist, läuft es häufig auch den Rachen hinunter. Dadurch können Betroffene häufig schlechter atmen und der Hals kann gereizt werden.

Um die Nasenschleimhaut mechanisch von Erregern zu befreien eignen sich vor allem Isotonische Nasenspülungen. Auch Nasensprays mit Meersalz oder pflegenden Zusätzen wie Panthenol können dazu beitragen, dass die Schleimhäute sich beruhigen und abheilen. Ist die Nase trocken und schmerzt, können Nasensalben Linderung bringen. Ebenfalls können Nasenkompressen helfen.

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