Erste Erkältungs-Etappe: Trockener Husten

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Berlin - Reizhusten ist oft ein Vorbote der Erkältung. Zu Beginn ist der Husten trocken und führt zu einer ständigen Reizung. Im weiteren Verlauf wird der Husten produktiv – es kommt zur vermehrten Sekretbildung. In der ersten Etappe des Infektes leiden Betroffene unter Hustenanfällen. Je häufiger diese vorkommen, desto gereizter ist der Rachen – der nächste Anfall folgt. Eine Beruhigung der gereizten Schleimhaut kann den Husten lindern und Schmerzen im Brustkorb reduzieren.

Als Reizhusten generell bezeichnet man einen unproduktiven Husten, der durch eine Reizung der unteren Atemwege hervorgerufen wird. Husten ist meist ein Symptom und keine eigenständige Krankheit. Die Funktion besteht darin, die Atemwege von Fremdsubstanzen zu reinigen. Auch wenn man sich verschluckt hat spricht man von einem akuten Husten.

Ursachen

  • Beginnender Infekt,
  • Inhalationsnoxen (allergisch oder toxisch)
  • Arzneimittelnebenwirkungen (ACE-Hemmer)
  • Echinococcus granulosus (Hundebandwurm)
  • Psychische Störungen

Hustenarten

  • Akuter Husten: Kann bis zu acht Wochen andauern und wird zumeist durch Entzündungen der Atemwege (Sinusitis, Bronchitis) ausgelöst. Begleitsymptom von Asthma oder Lungenentzündung
  • Chronischer Husten: Dauert länger als acht Wochen und wird zumeist durch eine dauerhafte Inhalation von Schadstoffen ausgelöst. COPD, Asthma oder Lungenkrebs können ebenfalls Dauerhusten verursachen.
    • Chronisch idiopathischer Husten (CIC): Anhaltender Husten ohne bekannte Ursache (nach Ausschluss-Diagnose)
    • Chronisch refraktärer Husten (CRC): Husten, der trotz adäquater Therapie der Grunderkrankung anhält

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