Zink und Vitamin C – wirkungslos bei Corona?

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Keine Verbesserung durch Zink & Vitamin C

Doch innerhalb der verschiedenen Gruppen konnte kein signifikanter Unterschied ermittelt werden: Die Kontrollgruppe ohne Supplemente erreichte den Zielwert nach durchschnittlich 6,7 Tagen, die Gruppe mit einer Kombination aus Zink und Vitamin C und die reine Vitamin-C-Gruppe nach 5,5 Tagen, bei der Zink-Gruppe waren es 5,9 Tage.

Es zeigten sich zudem keine Auswirkungen auf die Mortalitätsrate und die Häufigkeit, mit der die Teilnehmer stationär behandelt werden mussten. Eine klinische Relevanz ist somit nicht gegeben. Durch die Einnahme der Hochdosis-Supplemente kam es jedoch häufiger zu Nebenwirkungen: Betroffene berichteten über Übelkeit, Durchfall und Magenkrämpfe.

Die Ergebnisse scheinen zumindest für ambulante Verläufe zu sprechen: Andere Studien zeigten in der Vergangenheit, dass hochdosierte Vitamin-C-Infusionen einen positiven Effekt auf den Krankheitsverlauf haben könnten. Vitamin C kann laut einer Fallstudie in die Zytokinmodulation eingreifen: Unter anderem halte es den gefürchteten Zytokinsturm in Grenzen. Aktuell laufen mehrere Studien mit dem Wirkstoff.

 

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