Das Kind ist krank – was tun?

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Berlin - Es ist der Klassiker: Pünktlich zum Wochenende oder den Feiertagen fängt das Kind an zu fiebern und wird krank. Für Eltern bedeutet ein krankes Kind häufig Stress, denn es gilt verschiedene Herausforderungen zu meistern. Mit einigen Tricks lässt sich die Zeit jedoch gut überstehen.

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Wenn die Kinder krank sind, werden auch die Eltern mehr gefordert: Denn die Kleinen sind oft weinerlich und anhänglich. Je nach Alter kann es außerdem schwer sein, die verordnete Bettruhe einzuhalten. Schwierigkeiten kann es auch bei der Einnahme von Medikamenten oder der Behandlung mit Hausmitteln geben. Die folgenden Tipps beziehen sich nicht auf Säuglinge und Kleinkinder. Ab einem Alter von vier Jahren können sie jedoch gut angewendet oder umgesetzt werden.

Ruhe und spielerische Ansätze einbauen

Können die Kleinen einmal laufen, sind sie kaum noch aufzuhalten – das gilt leider häufig auch für erkältete Kinder. Vor allem nach der Gabe von schmerz- und fiebersenkenden Mitteln wird die Bettruhe meist nicht mehr eingehalten. Dabei ist sie sehr förderlich für den Genesungsprozess. Eine Überbelastung kann hingegen den Verlauf in die Länge ziehen und den Körper belasten. Der Tagesablauf sollte daher möglichst ruhig gestaltet werden: Ein Puzzle, Bauklötze oder der Lieblingsfilm auf dem Sofa können helfen das Kind möglichst ruhig zu beschäftigen.

Während einer Erkältung sollten zudem die Schleimhäute regelmäßig feucht gehalten werden. Daher sollte dem Kind alle halbe Stunde etwas zu trinken angeboten werden. Halsbonbons mit Salbei oder Honig können bei Halsschmerzen hilfreich sein: Allerdings nicht mehr kurz vor dem Schlafengehen, es droht Erstickungsgefahr. Ebenfalls hilfreich ist das regelmäßige Spülen oder Gurgeln mit Erkältungs-Tee und das Auflegen eines warmen Halswickels. Inhalationen lindern bei Husten und Schnupfen ebenfalls. Oft fehlt den Kindern jedoch die Geduld dazu oder sie finden es sogar unangenehm, die Apparatur an das Gesicht anzulegen – hier kann ein spielerischer Ansatz helfen: Gemeinsam kann ein kleines Deckenzelt gebaut werden, unter dem eine Geschichte gehört wird. Nebenbei kann unter der Decke inhaliert werden.

Besonders Schnupfen kann für die Kinder quälend sein. Sie müssen erst lernen sich die Nase zu putzen, um sich vom Sekret zu befreien. Durch Schnupfen sind die Nächte besonders unruhig, da das Kind schlecht Luft bekommt. Zur Verflüssigung des Sekretes können Nasentropfen auf Kochsalzbasis verwendet werden. Bei besonders akutem Schnupfen werden kurzzeitig auch abschwellende Nasentropfen oder Nasensprays empfohlen, um die Atmung zu erleichtern. Die Anwendung sollte bei entsprechender Wirkstoff-Konzentration (0,05% Xylometazolin) eine Woche nicht überschreiten.

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