Bodyguards für die Stimme

, Uhr

Berlin - Sänger, Schauspieler und PTA haben etwas gemeinsam – ihnen bleibt gelegentlich die Stimme weg. Wer viel redet oder die Stimme anderweitig strapaziert, kennt das Problem. Kaum wird der Hals trocken und rau, wird die Stimme kratzig oder lässt uns im schlimmsten Fall ganz im Stich. Auch bei einer Erkältung kann sich die Stimme verabschieden. Doch was kann man tun, um sie zu schützen?

Wer häufig mit Stimmverlust zu kämpfen hat, sollte viel trinken, um den empfindlichen Hals feucht zu halten. Hierfür eignen sich zimmerwarme Getränke oder lauwarmer Tee. Kalte und heiße Getränke sind nicht zu empfehlen, da sie die Schleimhäute reizen können und so eher kontraproduktiv wirken.

Tees mit verschiedenen Kräutern eignen sich zur Pflege der Stimme. Vor allem Pflanzen mit Schleimstoffen lassen sich hervorragend anwenden, da sie einen schützenden Film hinterlassen, der die Schleimhäute vor dem Austrocknen bewahrt. Spitzwegerich, Huflattich, Malve oder Isländisches Moos sind daher ideale Bestandteile eines solchen Tees. Häufig werden solche Mischungen unter dem Namen Reizhustentee geführt, da der ausgetrocknete Hals nicht nur die Stimme verschwinden lässt, sondern häufig auch einen trockenen Husten mit sich zieht. Auch hierbei wirken die Schleimstoffe lindernd und beruhigend.

Neben Tees eignen sich natürlich auch Lutschtabletten mit den Pflanzenauszügen, da sie bei Bedarf mehrmals täglich gelutscht werden können. Neben pflanzlichen Extrakten eignet sich auch Hyaluronsäure perfekt als „Stimm-Bodyguard“. Sie bindet ein Vielfaches ihres Eigengewichts an Wasser und versorgt so die Schleimhäute mit ausreichender Feuchtigkeit. Während des Lutschens bildet sich ein Hydrogelkomplex, der die Stimme langanhaltend schützt.

APOTHEKE ADHOC Debatte

Downloads: HV-Wissen to go

Weiteres
Bärbel Bas als Bundestagspräsidentin
Gesundheitspolitikerin führt den Bundestag»
Koalitionsverhandlungen
Geheimsache Gesundheitspolitik»