Duale Behandlung bei Erkältungsinfekten

An obere und untere Atemwege denken Cynthia Möthrath, 28.10.2020 14:31 Uhr

Berlin - Bei einer Erkältung treten oft zunächst nur Symptome im Bereich der oberen Atemwege auf und man neigt dazu, auf diese Symptome begrenzt zu behandeln. Doch gerade im Anfangsstadium eines Infektes ist es durchaus sinnvoll, die Bereiche der oberen und unteren Atemwege gleichzeitig zu behandeln – auch wenn in den unteren Atemwegen noch keinerlei Symptome aufgetreten sind.

Auch wenn die oberen und unteren Atemwege namentlich voneinander abgegrenzt sind, bilden sie von der Nase bis in die Lunge eine Einheit. So kann es im Krankheitsverlauf zu einer Infekt-Ausweitung kommen: Dabei verlagern sich die Erreger zumeist von den oberen in die unteren Atemwege. Eine umgekehrte Entwicklung von unten nach oben ist eher selten der Fall. Wird lediglich auf vorliegende Symptome behandelt, kann sich eine Erkältung in die Länge ziehen und es besteht die Möglichkeit, dass komplexere Beschwerden entstehen.

Die Nase und Rachen als Startpunkt

Zu Beginn einer Erkältung sind häufig zunächst die oberen Atemwege betroffen. Dazu zählen Nase, Nasennebenhöhlen und Rachenraum. Gelangen die Erreger – bei einer Erkältung meist Viren – durch Nase oder Mund in den Körper, breiten sie sich als erstes im Nasen- und Rachenraum aus. Dadurch entstehen typische Beschwerden wie Halskratzen, Niesen und beginnender Schnupfen.

Entzündungshemmende Sekretolytika als Behandlungsansatz

In diesem Stadium des Infektes ist ein multifaktorieller Ansatz aus entzündungshemmenden und schleimlösenden Wirkstoffen geeignet: Zum einen wird dadurch verhindert, dass sich die Infektion ausbreitet und zum anderen bewirkt die Verflüssigung des Sekretes, dass dieses schnell aus den Atemwegen befördert wird. Ohne eine duale Behandlung ist es wahrscheinlich, dass eine Verlagerung der Infektion von den oberen in die unteren Atemwege stattfindet: Die Erreger wandern durch die anatomische Verbindung in die Bereiche Kehlkopf, Luftröhre und Lunge. Dort führen sie zu weiteren Symptomen wie Husten und Atemnot. Unter Umständen können im weiteren Verlauf sogenannte „Superinfektionen“ mit weiterreichenden Komplikationen entstehen. Eine frühzeitige, übergreifende Therapie kann dabei helfen, dass sich der Infekt gar nicht erst ausweitet.

Ein pflanzlicher Wirkstoff, der für die Behandlung der gesamten Atemwege geeignet ist, ist das in GeloMyrtol forte enthaltene Spezialdestillat ELOM-080. Es wird aus rektifiziertem Eukalyptus-, Limonen-, Orangen- und Myrtenöl gewonnen und verfügt über ein breites Wirkspektrum. Neben einem entzündungshemmenden und schleimlösenden Effekt belegen Studien weiterhin antimikrobielle und spasmolytische Eigenschaften, welche auch in den aktuellen Leitlinien hervorgehoben werden.

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