Ätherische Öle bei Erkältung

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Berlin - Inhalationen sind ein beliebtes Hausmittel, um Erkältungssymptome zu lindern. Es bieten sich aber auch viele andere Möglichkeiten, um von den positiven Wirkungen der ätherischen Öle zu profitieren. Nicht nur die Klassiker Eukalyptus und Pfefferminze können helfen: Auch andere Öle bringen Erleichterung.

Einige Düfte können die Symptome lindern und auch das Wohlbefinden positiv beeinflussen. Für die Anwendung eignen sich Aromalampen, Diffuser, sowie Raum- und Kissensprays. Auch Einreibungen oder Massageöle können mit ätherischen Ölen hergestellt werden. Zur Herstellung eines Kissensprays gibt man auf 100 ml Alkohol etwa 20 bis 40 Tropfen ätherisches Öl.

Möchte man ein Vollbad mit ätherischen Ölen machen, muss zu den 40 bis 60 Tropfen Öl noch ein Emulgator hinzugegeben werden, da die Öle sonst auf der Wasseroberfläche schwimmen und die Haut reizen können. Geeignet als Emulgatoren sind etwa Milch oder Sahne. Auch Inhalierstifte, die es leer zu kaufen gibt, können selbst mit einem beliebigen Öl befüllt werden.

Wenn Aromalampe und Diffuser nicht zur Verfügung stehen, können auch einfach 1 bis 3 Tropfen eines Öls auf ein Taschentuch geträufelt werden. Ätherische Öle sollten nie unverdünnt auf die Haut aufgetragen werden. Zur Herstellung eines Massageöls werden sie deshalb in ein Trägeröl eingearbeitet: Besonders beliebt sind Mandel-, Jojoba-, Nachtkerzen- oder Johanniskrautöl. Die Konzentration der ätherischen Öle sollte bei einem Massageöl maximal 10 Prozent betragen, da es sonst zu Hautreizungen kommen kann.

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