E-Rezept: BtM, Hilfsmittel, Holland-Versender

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Generell will das BMG die Telematikinfrastruktur (TI) für die grenzüberschreitende Versorgung öffnen. Dazu gehören E-Rezept und ePa. Insbesondere im Pandemiefall soll die Versorgung über Grenzen hinweg gestärkt werden.

Videosprechstunden sollen auch auf Zeiträume außerhalb der regulären Öffnungszeiten der Arztpraxen ermöglicht werden, hier ist eine anteilige Anrechnung auf die Praxiszeiten vorgesehen. Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) soll Kriterien für die elektronische Krankschreibung (eAU) nach Videosprechstunde festlegen. Auch weitere Gesundheitsberufe sollen online beraten dürfen, etwa Heilmittelerbringer und Hebammen.

Die TI soll ebenfalls weiterentwickelt werden, auch nichtakademische Leistungserbringer wie Hilfsmittelanbieter sollen angeschlossen werden. Auch die PKV soll unter Berücksichtigung der Spezifikation einbezogen werden.

Für den Austausch unter den Leistungserbringern ist ab 2023 ein Messanging-Dienst vorgesehen, ein Jahr später sollen sichere Videokommunikationsdienste möglich sein.

 

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