Wie zuverlässig sind Antigen-Schnelltests?

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Externe Prüfung notwendig

Der Vorstand der Deutschen Stiftung Patientenschutz fordert für einen transparenteren Umgang mit den Spezifitäts- und Sensitivitätswerten externe Prüfungen. „In den letzten Wochen ist die Zahl der Anbieter von Schnelltests explodiert“, sagte der Vorstand der Deutschen Stiftung Patientenschutz, Eugen Brysch. Beim Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) werden Antigen-Tests zum Nachweis von Sars-CoV-2 aufgelistet, die laut Herstellerangaben die Mindestkriterien erfüllen, die durch das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) festgelegt werden.

„Dass Schnelltests rasche Ergebnisse über die Infektiösität liefern, ist unbestritten“, so Brysch. „Jedoch sind die Ergebnisse nicht immer von gleicher Qualität.“ Für Käufer wie Pflegeheime sei nicht zu erkennen und nicht prüfbar, ob die von den Herstellern gemachten Angaben tatsächlich stimmten. Brysch plädiert dafür, nur staatlich geprüfte Antigentests einzusetzen. Der Markt müsse geordnet, die Aussagekraft der Angaben gesichert werden. „Sonst wiegen sich die Tester in einer Scheinsicherheit“, sagte er. „Ich habe da aus Patientensicht große Sorgen.“

 

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