Spahn: 5€ für Botendienst und 250€ Sonderhonorar

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Durch die vorübergehende Einführung eines Zuschlages, der je Lieferort unabhängig von der Anzahl der ausgelieferten Arzneimittel 5 Euro betrage, sollten Apotheken unterstützend für den erbrachten Botendienst vergütet werden. Durch die vorübergehende Einführung des Zuschlags solle das Infektionsrisiko für Versicherte, das beim Aufsuchen einer Apotheke bestehe, verringert werden. Patienten, deren Arzneimittel beim ersten Besuch in der Apotheke nicht vorrätig gewesen sei, könnten dieses nach Hause geliefert bekommen und vermieden einen erneuten Apothekenbesuch. Zudem könnten Patienten, die zu einer Risikogruppe gehörten, durch eine Versorgung mit Arzneimitteln im Wege des Botendienstes vor einer Infektion geschützt werden, heißt es in der Begründung.

Durch den einmaligen Betrag in Höhe von 250 Euro sollten Apotheken bei der Anschaffung von beispielsweise Schutzausrüstung und Desinfektionsmittel unterstützt werden, die notwendig sei, um Botendienste auch weiterhin anzubieten. Um sicherzustellen, dass jede Apotheke den Zuschlag erhalte, hätten die Vertragspartner das Nähere zur Aufbringung der Mittel und zu deren Verteilung zu vereinbaren, so die Begründung weiter. Die Verordnung tritt am Tag nach der Verkündung in Kraft und ist befristet bis zum Ende der epidemischen Lage, längstens bis zum 31. März 2021.

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