Schmidt: Viele haben uns Apotheker beschimpft

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In Apotheken klappt laut NDR es mit dem Schutz vor dem Coronavirus. Nach einer Umfrage von „NDR Info“ unter den 17 Landesapothekerkammern mussten bundesweit zeitweise nur 30 der insgesamt etwa 19.000 Apotheken wegen Corona-Infektionen oder Verdachtsfällen schließen. Damit blieben 99,8 Prozent aller Apotheken geöffnet. Zwar habe es nach Angaben der Kammern vereinzelt Infektionsfälle unter Mitarbeitenden gegeben. Dies habe auch zur Quarantäne der Betroffenen und einiger Kollegen geführt. Aber in den seltensten Fällen hätte eine Apotheke deshalb schließen müssen.

Apotheken im Saarland (1 von 285 Apotheken), in Bayern (11 von 3062) und Hessen (6 von 1437) seien prozentual am stärksten betroffen, heißt es in dem Bericht. In diesen Ländern hätten mit 0,4 Prozent überdurchschnittlich viele Apotheken wegen Infektionen zeitweise schließen müssen. Genauso wie Ärzte und Pfleger gelten auch die Beschäftigten in Apotheken als besonders gefährdet, weil sie Infizierten häufig ausgesetzt sein dürften, so der NDR.

Erst vor kurzem hatte der Gesundheitsminister den Apotheken für ihren Einsatz gedankt: „Sie, die Apothekerinnen und Apotheker, und Ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den öffentlichen Apotheken und den Krankenhausapotheken sind ein entscheidender Baustein in der Versorgung, um die Bürgerinnen und Bürger zu unterstützen und zu schützen“, lobt Spahn. „Mit Ihrer Expertise und Leidenschaft tragen Sie dazu bei, unter schwierigen Bedingungen, die Versorgung mit Arzneimitteln, Desinfektionsmitteln und Medizinprodukten sicherzustellen.“

 

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