Rezepturwerkbank im Feuerwehrauto

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Auch im stationären Impfzentrum hat sich der Apotheker für die Anschaffung zweier Werkbänke eingesetzt. „Hier arbeiten die PTA in voller Montur, so wie man sie aus dem Sterillabor kennt. So schaffen wir einen bestmöglichen Produktschutz.“

Der Einsatz am ersten Tag verlief reibungslos. Der Impfstoff konnte nach der initialen Temperaturkontrolle in den mobilen Kühlschrank überführt und nach und nach aufbereitet werden. Eine PTA stellte in Absprache mit dem impfenden Arzt immer wieder frische Impfdosen her, sodass bis zum Nachmittag 160 Personen geimpft werden konnten. Das Fahrzeug fuhr von Heim zu Heim. Der Vorteil der Mini-Rezeptur: Das Heim musste keine Räumlichkeiten zur Aufbereitung zur Verfügung stellen. Der Arzt konnte direkt mit dem Impfstoff zum Patienten.

Das Team der Post-Apotheke ist zufrieden mit dem ersten Tag. Der Startschuss im Impfzentrum selbst dauert noch ein wenig. Doch auch hier freuen sich die Apotheker und PTA schon auf ihren Einsatz. Der Reinraum steht, das Personal sei vorhanden. Durch die Aufbereitung unter den Laminar-Air-Flow-Bänken können die Pharmazeuten eine Haltbarkeit von bis zu sechs Stunden nach dem Aufziehen in die Spritze gewährleisten. „Wird nicht unter aseptischen Bedingungen gearbeitet, muss innerhalb einer Stunde verimpft werden“, erklärt Heckmann. Durch den Pop-Up-Reinraum gewinnen die Apotheker und Ärzte Zeit. Diese kann für Aufklärung und Beratung genutzt werden.

 

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