Merkel: Winter wird uns viel abverlagen

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Der Deutsche Lehrerverband forderte eindeutige Richtlinien zum weiteren Vorgehen an den Schulen. „Schulen auf Biegen und Brechen offenzuhalten, ist nicht der richtige Weg“, sagte Verbandspräsident Heinz-Peter Meidinger dem Sender NDR Info. Marlis Tepe, Vorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft, forderte von der Politik, Wechselunterricht ab einem Sieben-Tage-Inzidenz-Wert von 50 zu beschließen. „Wir müssen die Gesundheit von Lehrern, Schülern und deren Eltern schützen“, sagte sie der „Passauer Neuen Presse“.

Unionsfraktionschef Ralph Brinkhaus (CDU) schrieb in einem der dpa vorliegenden Brief an die Unionsabgeordneten, damit nicht wie bei europäischen Nachbarn deutlich schärfere Mittel wie Ausgangssperren, Schließungen von Geschäften und Massentests nötig seien, „müssen wir (..) in den nächsten Wochen erhebliche Anstrengungen unternehmen“.

Saarlands Ministerpräsident Hans sagte dem Redaktionsnetzwerk Deutschland: „Wir müssen kritisch prüfen, ob unsere bislang ergriffenen Maßnahmen ausreichen, um das Infektionsgeschehen in Griff zu bekommen, oder ob wir und wo wir gegebenenfalls nachbessern oder sogar noch nachschärfen müssen.“

Der Hotel- und Gaststättenverband (Dehoga) appellierte an Merkel und die Ministerpräsidenten, von einer Verlängerung der Einschränkungen abzusehen. „Wir erwarten, dass nicht schon am Montag Entscheidungen für Dezember getroffen werden“, sagte Dehoga-Hauptgeschäftsführerin Ingrid Hartges der „Rheinischen Post“. Die Entwicklung des Infektionsgeschehens solle abgewartet werden.

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