„Infrastruktur besteht derzeit noch nicht“

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Es sei „gut und richtig, dass die Apotheken diese Aufgabe zunächst übernehmen, auch um die Praxen und Impfzentren zu entlasten“, so Behrens. „Nichtsdestotrotz wird der digitale Impfpass so schnell wie möglich auch in unseren Impfzentren ausgerollt. Die entsprechende Hardware wurde bereits an die Impfzentren ausgeliefert, sodass wir im Laufe der nächsten Woche starten können.“

Die Impfzentren werden dann direkt beim Impftermin den QR-Code für den digitalen Impfpass erstellen und den Bürgerinnen und Bürgern aushändigen. Die Vorbereitungen in den Impfzentren liefen auf Hochtouren und stünden kurz vor dem Abschluss. Nach Rückmeldung der Kassenärztlichen Vereinigung werde dies in den Praxen der niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte voraussichtlich im Laufe der kommenden Woche ebenfalls möglich sein.

Bayern ist nach den Worten von Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU) grundsätzlich bereit für die Einführung des digitalen Impfnachweises. Zunächst würden in den Impfzentren digitale Impfnachweise für diejenigen erzeugt, die sich dort Erst- oder Zweitdosen verabreichen ließen. Damit soll es in Kürze losgehen: „Wenn der Bund nun den Startschuss gibt, können die digitalen Impfnachweise in den Impfzentren schnell, einfach und zuverlässig ausgestellt werden“, sagte Holetschek.

Das Nachtragen von bereits erfolgten und analog dokumentierten Impfungen – etwa in einem gelben Impfbuch – erfolge in einem zweiten Schritt. „Die technischen Lösungen, um nachträglich digitale Impfnachweise zu erstellen, werden aktuell finalisiert, benötigen aber noch etwas Zeit“, räumte auch er ein.

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