Corona-Massenimpfung

Impfzentrum: Wo gibt es Termine – und wann?

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In Hamburg können noch keine Termine vereinbart werden. Derzeit würden nur Bewohner und Personal von Pflegeeinrichtungen geimpft, teilte die Gesundheitsbehörde am Dienstag mit. Danach folgten weitere Einrichtungen, Tätigkeitsbereiche und Berufsgruppen. Eigene Terminvereinbarungen seien deshalb noch nicht möglich. Sobald jedoch mehr Impfstoff zur Verfügung stehe, „wird der Senat öffentlich weitere Bevölkerungsgruppen zur Corona-Schutzimpfung aufrufen“, kündigte die Behörde an. Hamburgerinnen und Hamburger, die aufgrund ihres Alters impfberechtigt seien, würden schriftlich informiert. Impfberechtigte Personen könnten dann telefonisch oder online einen Termin im Zentralen Impfzentrum vereinbaren, das Anfang Januar schrittweise seien Betrieb aufnehmen werde.

Auch in Sachsen will das Deutsche Rote Kreuz (DRK) voraussichtlich bis Mitte Januar keine individuellen Termine für eine Corona-Schutzimpfung vergeben. Man habe nicht genügend Impfstoff zur Verfügung, teilte das DRK am Dienstag in Dresden mit. Zuerst würden Bewohner und Mitarbeiter stationärer Pflegeeinrichtungen sowie das medizinische Personal in den Krankenhäusern geimpft. Die Reihenfolge der Impfungen sei in einer Rechtsverordnung des Bundesgesundheitsministeriums festgelegt, die auf der Impfempfehlung der Ständigen Impfkommission beim Robert Koch-Institut aufbaut.

Das DRK verwies auf eine Statistik, wonach es in Sachsen 970 stationäre Pflegeeinrichtungen mit 50.997 betreuten Personen und 41.311 Beschäftigten gibt. In den 77 Krankenhäusern arbeiten weitere 53.183 Menschen. „Bisher sind in Sachsen mehr als 29.000 Impfdosen eingetroffen. Voraussichtlich werden ab Januar pro Woche 34.000 neue Dosen eintreffen“, hieß es. Von jeder Lieferung werde die Hälfte der Impfdosen für den Zweittermin zurückgestellt. Rein rechnerisch seien für die erste impfberechtigte Personengruppe mehr als 290.000 Impfdosen erforderlich, wenn alle freiwillig in eine Impfung einwilligen.

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