FFP-Masken auf Rezept: Welche Kasse zahlt?

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Barmer zahlt bei FFP-Maske auf Rezept

Die Barmer übernimmt dagegen die Kosten für FFP-Masken: „FFP2- und FFP3-Masken können nach einer Organtransplantation zulasten der Krankenkasse über ein Muster-16-Formular abgerechnet werden. Dies geht aus § 33 SGB V hervor und gilt aber nur für einen eng begrenzten Zeitraum, der sich an der Genesung des Patienten orientiert. Die Apotheken müssen zur Erstattung zwar einen Kostenvoranschlag bei der Krankenkasse stellen. Bei entsprechender Indikation wie einer Organtransplantation ist die Genehmigung aber in der Regel eine Formsache“, erklärt ein Sprecher.

DAK

„Schutzmasken fallen als persönliche Schutzausrüstung aktuell nicht in den Leistungsbereich der GKV“, teilt ein DAK-Sprecher auf Nachfrage mit. „Erhöhte Schutzmaßnahmen zur Gesunderhaltung nach einer Organtransplantation betreffen den gesamten Alltag des/der Patienten/in. Die notwendigen besonderen Vorsichtsmaßnahmen mussten unabhängig von der Corona-Pandemie auch schon vorher getroffen werden, denn es soll eine Infektion mit allen pathogenen Keimen möglichst verhindert werden.“ Das Fazit der DAK: „Verordnungen von FFP2 oder FFP3-Masken auf Muster-16-Formular können daher derzeit nicht mit der GKV abgerechnet werden.“

Antworten von TK und IKK stehen noch aus.

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