CoV-2: Erstmals Infektion bei Grippe-Untersuchung festgestellt

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Baden-Württembergs Innenminister Thomas Strobl hat währenddessen Anfeindungen gegen erkrankte Patienten kritisiert. Dabei bezieht er sich auf Debatten in sozialen Medien: Das Ministerium schaue sich die Reaktionen im Internet genau an, so Strobl. „Und es sind nicht alle Reaktionen richtig und auch nicht unbedingt mitfühlend“, so der CDU-Minister am Freitag in Stuttgart. Dagegen vorzugehen, sei allerdings schwer: Es könne erst eingeschritten werden, wenn gezielt Falschinformationen im Netz verbreitet würden.

Anlass war der Fall eines erkrankten 25-Jährigen aus Eislingen im Kreis Göppingen. Nach Bekanntwerden mehrerer Infektionen in Zusammenhang mit ihm hatten zahlreiche Menschen den Mann und seine Bekannte teilweise wüst beschimpft. Die beiden werden derzeit in Göppingen und Tübingen isoliert behandelt, sie hatten sich während einer Italienreise in Mailand angesteckt.

Unterdessen sieht das Robert-Koch-Institut trotz der mehr als 20 neu registrierten Fälle noch kein breites Krankheitsgeschehen in Deutschland. Es bleibe insgesamt bei der Einschätzung, dass das Risiko gering bis mäßig sei, sagte RKI-Vizedirektor Lars Schaade am Freitag.

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