Corona-Schutz: Apotheke baut Notdienstklappe deluxe

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Drei bis vier Monate soll der seit langem geplante Umbau dauern, das Gebäude gehört Möller und sie finanziert alles aus eigener Tasche. „Ich habe die Apotheke 2013 übernommen – wir sind jetzt im verflixten siebten Jahr. Ich habe schon lange überlegt, dass ich umbauen wollte, aber das braucht ja auch Vorlauf und Planung“, sagt sie. „Dass Corona uns so dazwischen grätscht, konnten wir natürlich nicht planen. Aber die Baufirmen haben ja auch alle ihre Termine, da kann man das nicht so einfach absagen oder verschieben.“

Also zog die Stifts-Apotheke mitten in der Coronakrise in ein neues Quartier – jenen Seminarraum, der angebaut wurde und bereits voll nutzbar ist. Der enthält nämlich neben einer kleinen Küche und einem Lagerraum auch Toiletten, ist also vollkommen autark nutzbar. „Wir haben die alte Offizin abgebaut und in Miniatur hier wiederaufgebaut. Der Backoffice-Bereich ist komplett gleichgeblieben. Eigentlich ändert sich also nichts“, sagt Möller. „Man empfindet es gar nicht als provisorisch. Wenn Sie hier reinkommen, würden Sie denken, das ist eine normale kleine Dorfapotheke.“

Dabei hat die Stifts-Apotheke zunächst einen Schritt zurück gemacht: „Wir hatten vorher einen Kommissionierer, den mussten wir komplett ausleeren. Jetzt gehen die Arzneimittel einen Schritt zurück, nämlich wieder in Schubschränke“, erklärt sie. „Mein Vorgänger war einer der ersten, der mit Kommissionierer gearbeitet hat – dementsprechend ist der aber auch schon 16 Jahre alt.“ Aber auch hier kommt mit der erneuerten Apotheken Abhilfe: Einen neuen Kommissionierer gibt es dann nämlich auch.

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