Berliner Schule zu, Kinderärzte geben Entwarnung

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Dabei ist das Virus für die allermeisten Kinder nach Angaben des niedersächsischen Landesverbandes der Kinder- und Jugendärzte keine große Gefahr. „Es betrifft in seinem komplizierten Verlauf vor allem ältere Menschen und Patienten mit Vorerkrankungen. Dies sollten sich die Eltern immer wieder bewusst machen“, sagte die Verbandssprecherin und Ärztin Tanja Brunnert aus Göttingen.

Die Kinder- und Jugendarztpraxen in Niedersachsen erleben Brunnerts Angaben zufolge derzeit einen vergleichbaren Ansturm wie sonst in dieser Jahreszeit. „Wir sehen viel Influenza, grippeähnliche Erkrankungen, Magen-Darm-Infekte, Streptokokkeninfektionen und Hand-Mund-Fuß-Krankheit.“ Die Angst vor dem Virus Sars-CoV-2, das die Krankheit Covid-19 auslösen kann, führe allerdings zu einer gewissen Unsicherheit bei den Eltern.

Die Ärzte versuchen Brunnert zufolge grundsätzlich, Eltern in ihrem Selbstbewusstsein stärken, mit banalen Infekten ihrer Kinder auch allein zurecht zu kommen. Allerdings müssten Eltern häufig mit ihren Kleinen in die Praxis kommen, da sie eine ärztliche
Bescheinigung für ihren Arbeitgeber brauchen.

In Deutschland sind bislang rund 170 Infektionen (Stand: 2. März) mit dem Virus Sars-CoV-2 bekannt, das die Erkrankung Covid-19 verursachen kann. Die meisten Infizierten haben eine leichte Erkältungssymptomatik mit Frösteln und Halsschmerzen oder gar keine Symptome. 15 von 100 Infizierten erkrankten schwer, hieß es vom Robert Koch-Institut. Sie bekommen etwa Atemprobleme oder eine Lungenentzündung.

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