„Wir werden uns sicher fast alle infizieren“

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Die Pandemie erfordere auch eine Abwägung von Prioritäten: „In Zeiten von Corona würde ich die Dringlichkeit mancher Rezeptur-Verordnungen hinterfragen. Da wo es ein adäquates Fertigarzneimittel gibt, da sollte dieses in Absprache mit dem Arzt abgegeben werden, da wir im HV gebraucht werden.“ Die Zusammenarbeit mit den Ärzten sei aktuell sehr gut. Wnendt berichtet, dass telefonische Rücksprachen zu schnellen Lösungen führen. Die Versorgung der Altenheime sei momentan ebenfalls sichergestellt.

Ob Wnendt ihre Arbeitszeiten verkürzen wird, weiß sie aktuell noch nicht. Bisher hat die Apotheke weiterhin über Mittag geöffnet. Die Apothekerin wird jedoch, falls nötig, die Schließzeiten anpassen. Bis dahin bleibt ihr und ihrem Team nur die weitere Aufklärung der Kunden. Mit selbst gestalteten Flyern möchte die Apothekerin die Kunden sensibilisieren. Die Blätter legt sie den Kundenzeitschriften bei. Auch mit ihrem Team spricht Wnendt so häufig wie möglich, das Ziel ist, alle auf das eigene Verhalten hinzuweisen.

Die Apothekerin freut sich zumindest über das momentane Wetter: „Wir haben dank der aktuellen Temperaturen die Möglichkeit bei komplett geöffneter Tür und geöffneten Fenstern zu arbeiten.“

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