Arzneimittelsicherheit

Vor Ort: So läuft der Securpharm-Start APOTHEKE ADHOC, 09.02.2019 09:45 Uhr

Etwas schwieriger seien da schon die Formalitäten gewesen: „Letztes Jahr im Juli haben wir uns registriert, das war aufwändiger als ich dachte“, erinnert sich Paape. „Im August haben wir dann den Legitimationsnachweis erhalten und im September hat unsere IT die letzten Scanner-Tests gemacht. Dann haben wir uns mit Awinta wegen des Downloads der Zertifikate kurzgeschlossen.“ Das war dann schon ein klein wenig nervenaufreibender: „Die Zertifikate wurden uns relativ spät zugeschickt, das war ein bisschen schwierig“, erzählt Paape. „Aber wir konnten sie dann noch im Januar herunterladen.“

Doch nicht nur die technisch-bürokratischen Herausforderungen mussten gelöst werden, sondern auch um die 130 Mitarbeiter der vier BerlinApotheken musste sie sich natürlich kümmern. „Wir haben auch ein Handout für unsere Mitarbeiter ausgearbeitet, in dem erklärt wird, wie wir mit der neuen Situation umgehen, beispielsweise beim Wareneingang.“ Denn nicht alles ist zentral festgelegt. In den BerlinApotheken hat man sich deshalb entschieden, die Ware ab Samstag schon beim Eingang mit Securpharm zu überprüfen.

Das sei zwar etwas aufwändiger, aber: „Wenn das Gerät dann meckert und sagt, das es die Packung nicht kennt, können wir das in Ruhe lösen und stehen dabei nicht vor dem Kunden“, erklärt Paape. „Unsere Mitarbeiter können sehr gut damit umgehen. Aber wenn der Kunde vor einem steht, dann geht es um Schnelligkeit und dann könnte so ein Problem zu Verunsicherung führen.“ Weniger Verunsicherung als vielmehr Unmut verursacht bei vielen Apothekern die Fertigarzneimittelprüfung: Schließlich haben alle Chargen ab heute ein Siegel, das dazu zu öffnen ist. Ist ein Patient verunsichert, kann man ihm noch guten Gewissens erklären, dass es die Apotheke war, die das Siegel gebrochen hat, und einen Zettel beilgen, der alles erklärt. Aber der Großhandel nimmt die Ware nicht mehr zurück. Deshalb dürften manche Apotheken wohl bald nur noch niedrigpreisige Schnelldreher prüfen. Zumindest theoretisch senkt das Fälschungssicherheit bei Hochpreisern sogar, kritisieren manche Apotheker. Paape sieht das der Größe sei Dank nicht als Problem: „Wir haben so einen hohen Umschlag und so eine gute Lagerpflege, dass das bei uns nicht relevant ist“, sagt sie.

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