Arzneimittelsicherheit

Vor Ort: So läuft der Securpharm-Start APOTHEKE ADHOC, 09.02.2019 09:45 Uhr

Dass in den Morgenstunden des Samstag jemand kommt, dessen Arzneimittel komplett mit Securpharm ausgebucht werden muss, ist eigentlich unwahrscheinlich. Denn nur die Ware, die ab heute ausgeliefert wird, ist betroffen. Rund zehn Prozent der Bestandsware hat aber schon einen Data Matrix Code. Wie damit umgehen? „Am Anfang wird das ein bisschen holprig“, sagt Anja Paape. Die Apothekerin war in den letzten Monaten die Verantwortliche für die Securpharm-Vorbereitungen in den vier BerlinApotheken von Anike Oleski, die ab März unter dem Namen Medios-Apotheken firmieren.

„Zu Beginn wird der Kontrollmechanismus ausgehebelt“, erklärt Paape. Denn wenn man eine Packung abgibt, die einen Data Matrix Code hat, muss man diesen scannen. Dann erscheint eine Fehlermeldung, denn der Data Matrix Code der Packung ist noch gar nicht auf dem Server hinterlegt. Nun ist man verpflichtet, im System nachzuschauen: Von wann ist die Charge? Wäre sie am 9. Februar freigegeben worden, gäbe es nun ein Problem. Dann läge nämlich ein Fälschungsverdacht vor. Stattdessen sieht es aber nur auf den ersten Blick wie ein Problem aus: Die rote Lampe erscheint, kann aber ignoriert werden.

Davon sollte man sich aber nicht aus der Ruhe bringen lassen. „Wir leiten unsere Mitarbeiter an, da entspannt zu sein“, sagt Paape. Dass es zumindest mit der Technik keine Schwierigkeiten gibt, hat sie schon im Vorfeld sichergestellt. „Mit den Scannern gab es bei uns zum Glück keine Probleme“, sagt sie. Auch die Kommissionierer hätten keinerlei Anstalten gemacht.

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