Apotheke mit Abwasser geflutet

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Gerade für Apotheken sind Überschwemmungen eine naheliegende Gefahr – ihre Geschäftsräume liegen immer ebenerdig, nicht selten sogar im Souterrain. Die Phönix-Apotheke von Ulrike von Wilmowski im sächsischen Delitzsch hat ein besonderes Problem: Der Apothekeneingang liegt etwas unterhalb des Parkplatzes; das Wasser floss unter der Schiebetür hindurch in die Offizin.

Zweimal stand das Wasser in den vergangenen Jahren deshalb schon in der Phönix-Apotheke: „2013 musste danach sogar der Boden ausgetauscht und unser Kommissionierer repariert werden“, berichtet eine Apothekerin. Doch auch während der Handwerkerarbeiten konnte die Apotheke ihre Kunden bedienen. Die Kosten wurden vollständig von der Versicherung getragen.

Nachdem 2014 die Apotheke nochmals unter Wasser stand, wurden Maßnahmen ergriffen: Die Hausverwaltung baute Zisternen ein, in denen sich Regenwasser sammeln kann. Außerdem kann die Tür der Apotheke mit sogenannten Shots gesichert werden. Die etwa einen Meter hohen Abdichtungen werden vor stärkeren Unwettern vom Hausmeister vor der Tür aufgestellt. Seitdem ist die Apotheke trocken geblieben.

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