Tests in Apotheken: Unrentabel und sinnvoll

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Einig sind sich fast alle in der Apotheke in einer Frage: 91 Prozent stimmen der Aussage zu, dass die Teams bei der Corona-Impfung priorisiert werden müssten, wenn in Apotheken massenhaft getestet wird. Auch unterschreiben 75 Prozent die Aussage: Je mehr getestet wird, desto besser, da sich nur so Infektions-Cluster schnell verhindern ließen.

Doch die Apotheker:innen und PTA sehen auch die Gefahr in dieser Strategie: 80 Prozent befürchten, dass sich Betroffene nach einem negativen Testergebnis in Sicherheit wiegen und es deshalb zu steigenden Infektionszahlen kommen könnte. Und 88 Prozent rechnen damit, dass sich nicht jeder positiv Getestete auch tatsächlich in Quarantäne begeben wird.

Und noch ein praktische Problem sehen die Befragten in der Offizin: 87 Prozent befürchten, dass es zu Lieferengpässen bei den Testmaterialien kommen wird, wenn sich die Bürger:innen massenhaft testen lassen. Der Bund will 50 bis 60 Millionen Tests pro Monat reservieren. Eine klare Mehrheit ist überzeugt, dass das nicht ausreichen wird.

An der aposcope-Umfrage nahmen am 18. Februar insgesamt 304 verifizierte Apotheker:innen und PTA teil.

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