Spahn: Apotheker, lasst uns reden – jetzt!

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Spahn forderte die Apotheker auf, den Blick zu weiten: „Was kann noch alles helfen, die flächendeckende Versorgung zu sichern?“ Apotheker hätten ein „wahnsinniges Wissen“, das er für Gesundheitsversorgung „noch besser verfügbar“ machen wolle.

Konkret fragte Spahn: Passt der Nacht- und Notdienstfonds noch strukturell und finanziell? Wären andere Honorarbestandteile eine Option? Wie lässt sich die Arzneimitteltherapiesicherheit organisieren? Wären die Apotheker dabei, Pflegebedürftige zu begleiten oder Aufgaben in der Prävention zu übernehmen? „Wollen Sie impfen? Das müssen Sie mir sagen!“

Spahn will weitere Fragen konkret angehen: Er stellte zur Diskussion, den Botendienst neu zu definieren oder sogar Telepharmazie zuzulassen. „Wir sollten über alles diskutieren, ich bin bereit.“ Nicht ersparen könne er den Apothekern die Debatte über das Honorargutachten: „Das ist nun einmal auf dem Tisch im Bundestag.“

Laut Spahn geht es um die Leistungen der Apotheken und um die Honorarstruktur und -entwicklung. „Wir haben ziemlich viele Themen in der Arzneimittelversorgung, über die wir sprechen sollten. Wir wollen der Apotheke vor Ort Rücken den stärken, wir haben viel Anlass zu reden und zu diskutieren.“

Spahn sagte, er wolle heute starten und die Gespräche in den nächsten Wochen weiterführen. Immer wieder betonte er, dass er schon bald konkrete Ergebnisse wolle, und zwar als Paket, das zwar nicht alle Wünsche der Apotheker erfülle, das er aber mit gutem Gewissen dem Bundestag vorlegen könne.

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