Raus aus der Komfortzone: Zwei Apotheken, dreifache Arbeit

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Also eine hervorragende Position – wäre da nicht das eine leidige Thema: „Seit drei Jahren sind wir eigentlich kontinuierlich eine Baustelle“, befindet Haupt. Eine Woche nach der Eröffnung begann schräg gegenüber der Haupt-Apotheke die Arbeit an einer Großbaustelle. „Das war schon eine Belastung. Im Sommer beispielsweise mussten wir wegen des Lärms und Schmutzes stets die Türen geschlossen halten. So kann man natürlich mit einer neuen Apotheke keine Offenheit signalisieren.“ Wenn es sich nicht gerade um einen Berliner Flughafen handelt, ist jedoch selbst eine Großbaustelle nur ein temporäres Phänomen. Die Lage aber bleibt und hat sich bisher bewährt.

Durch die zwei Apotheken an zwei verschiedenen Ein- und Ausgängen kann Haupt nämlich unterschiedliche Kundenströme abgreifen: „Die, die mit dem Bus kommen, gehen in die eine Apotheke, die aus der U-Bahn in die andere.“ Von besonderer Bedeutung ist dabei, dass die beiden Standorte digital gut miteinander vernetzt sind: Ist ein nachgefragter Artikel nicht vorrätig, kann das Lager der anderen Apotheke in Echtzeit abgefragt und die Ware umgehend herübergeholt werden. Umso wichtiger ist deshalb eine gute Aufteilung beider Sortimente, die sich ergänzen müssen.

Die Warenwirtschaft war jedoch kein größeres Problem bei der Erweiterung. Überraschenderweise war es eher das Mitarbeitermanagement, das ihm Sorgen bereitete. „Die Personalveränderung war meiner Meinung nach das die größte Herausforderung.“ Der Grundgedanke ist eigentlich einfach und einleuchtend: Das Team der ersten Apotheke wird aufgeteilt, eine Hälfte bleibt, die andere geht in die neue Apotheke. Beide Teams werden dann durch neue Mitarbeiter verstärkt, die alten lernen die neuen an.

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