Kommentar

Ran an die Rosen, Apotheker

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Vielleicht reicht auch schon ein schöner Strauß mit roten Rosen, um das Thema aufzugreifen. Mit Klasse, versteht sich. Große Investitionen sind nicht nötig, da die Beratung ohnehin meist am HV-Tisch stattfindet. Mitarbeiter können bei Bedarf diskret auf die Valentinstags-Angebote hinweisen.

Die Aktionen müssen zur Apotheke passen. Zuviel Nippes und Klimbim erwarten Kunden nicht in der Offizin. Sie dürften davon eher abgeschreckt sein. Eine Center-Apotheke mit Schwerpunkt Haut wird am Donnerstag sicher stärker auf rote Herzen setzen, als Kollegen in Ärztehäusern.

Auch wenn man kein Freund von Aktionstagen ist, sollte sich der Konsumfreude der Kunden nicht ganz verschließen. Denn warum sollte jemand daran gehindert werden, sein Geld für seine Liebste in Cremes oder einen Gutschein aus der Apotheke zu investieren? Laut aktuellen Umfragen, gibt die Hälfte der Bevölkerung Geld für Valentinsgeschenke aus. Wer Geschmack und Klasse zeigt, muss nicht um sein Image als seriöser Gesundheitsdienstleister und Ansprechpartner für Arzneimittel fürchten, sondern gewinnt „Wohlfühl-Kompetenzen“ hinzu.

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