„50 Prozent über Tarif ist die Regel“

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Eine Umfrage von APOSCOPE, dem Panel von APOTHEKE ADHOC, zeigt, wie ernst das Problem ist: 36 Prozent der Inhaber gaben an, dass bei der Personalsituation am meisten Verbesserungsbedarf besteht – mehr als bei den Punkten Prozesse/Abläufe (35 Prozent) und Bezahlung (17 Prozent). Bei den Angestellten sehen immerhin 30 Prozent die Personalsituation als dringendstes Problem; während PTA sich vor allem mehr Geld wünschen, sehen die meisten Approbierten Verbesserungsbedarf bei der internen Organisation. Insgesamt nahmen 306 Panelisten an der Umfrage teil.

Einer APOSCOPE-Umfrage aus dem Oktober zufolge gelingt es nur in jeder fünften Apotheke, offene Stellen schnell wieder zu besetzen: 46 Prozent haben dagegen Probleme bei der Suche. Von den insgesamt 466 Teilnehmern empfanden 39 Prozent der Teilnehmer die Personalsituation als angespannt oder sehr angespannt. Für ein weiteres Drittel traf dies zumindest teilweise zu. Dagegen empfand nur jeder Vierte die Personalsituation nicht als angespannt. In einigen Apotheken scheint die Situation geradezu gravierend zu sein: Fast 20 Prozent stimmten der Aussage vollkommen oder überwiegend zu, in ihrer Apotheke werde bereits im „Notbetrieb“ gearbeitet.

Der Personalmangel spiegelt sich auch in den Einkommensverhältnissen wider. 54 Prozent der Approbierten und 45 Prozent der PTA werden laut Umfrage über Tarif bezahlt, viele erhalten zusätzlich leistungsorientierte Boni oder sonstige zusätzliche Leistungen. Viele Inhaber tun darüber hinaus etwas für ihre Mitarbeiter: Weihnachtsgeld wird in 78 Prozent der Apotheken gezahlt. In drei von vier Apotheken gibt es Inhouse-Schulungen, in gut jedem dritten Betrieb wird auch externe Fortbildung auf die Arbeitszeit angerechnet. In fast jeder zweiten Apotheke gibt es zudem öfter Teammeetings, in jeder dritten sogar gemeinsame Ausflüge.

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