Nur 6 Euro für Genesenenzertifikat

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Zur Bescheinigung werden folgende Daten an das RKI übermittelt, wo das Zertifikat technisch generiert wird:

  • Name der getesteten Person und Geburtsdatum
  • Datum der Testung
  • Angaben zur Testung, einschließlich der Art der Testung, und zum Aussteller

Ausgestellt werden soll der Nachweis in deutscher, englischer, französischer, italienischer oder spanischer Sprache, zulässig sind „verkörperte oder digitale Form“.

Nach Ablauf der sechs Monate soll die jeweilige Person laut Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) zur Impfung. Für sie reicht laut Verordnung eine Dosis, mit der dann der Impfnachweis verlangt werden kann. Laut Ständiger Impfkommission (Stiko) wird eine Impfstoffdosis als ausreichend angesehen, da sich dadurch bereits hohe Antikörpertiter erzielen lassen, die durch eine zweite Impfstoffdosis nicht weiter gesteigert werden. „Die Empfehlung der einmaligen Impfung nach durchgemachter Sars-CoV-2 Infektion bezieht sich aktuell auf alle Altersgruppen und unabhängig vom Zeitpunkt der natürlichen Infektion“, so die Verordnung.

Impfzertifikat

8 Euro einschließlich Umsatzsteuer können die Apotheken für das nachträgliche Ausstellen abrechnen. Hier wurde nunmehr aber klargestellt: „Sofern Covid-19-Impfzertifikate im Sinne des § 22 Absatz 5 des Infektionsschutzgesetzes durch dieselbe Apotheke für eine erfolgte Erst- und Zweitimpfung in einem unmittelbaren zeitlichen Zusammenhang erstellt werden, beträgt die Vergütung für die Erstellung des Covid-19-Impfzertifikates für die Zweitimpfung [...] nur 6 Euro.“

Mindestens einmal pro Monat sollen die Apotheken eine Abrechnung erstellen, aus der sich die Anzahl der erstellten Impfzertifikate und der geltend gemachte Erstattungsbetrag ergibt. Die Angaben dürfen keinen Bezug zu den Personen aufweisen, für die die Impfzertifikate ausgestellt wurden.

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