Apotheken-Comeback nach Geburt meistern

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Nach Ablauf der Elternzeit hat die Mutter Anspruch darauf, an ihren Arbeitsplatz zurückzukehren. Viele entscheiden sich dann dafür, zunächst in Teilzeit zu arbeiten. „Das ist in der Apotheke auch meist kein Problem, dafür bieten sich gute Möglichkeiten“, sagt Hansen. Nur wenige Arbeitgeber würden sich querstellen und die Mitarbeiterin etwa nur noch zu ungünstigen Zeiten einteilen. „Häufig sind das die Fälle, in denen es bereits vor der Geburt Schwierigkeiten mit dem Inhaber gab.“

Diese Arbeitgeber würden es ihren Mitarbeiterinnen unnötig schwer machen und eine Schwangerschaft als Problem sehen. „Dabei handelt es sich bei dem Ausfall nur um eine begrenzte Zeit. Die Mütter sind nach der Elternzeit weiterhin engagierte und flexible Mitarbeiterinnen“, so Hansen. Gerade in Zeiten des Fachkräftemangels sollten Arbeitgeber ein gutes Arbeitsverhältnis nicht riskieren, findet die Adexa.

Denn ein Wiedereinstieg nach der Geburt in einer anderen Apotheke sei kein Problem: Ein kleines Kind zu Hause zu haben, erschwere es nicht, eine neue Arbeitsstelle zu finden. „Manche Frauen kündigen auch während der Elternzeit, wenn die Arbeitsstelle nicht mehr gepasst hat. Sie steigen dann in Teilzeit bei einem anderen Arbeitgeber ein“, beobachtet Hansen.

Wenn nicht die Arbeitnehmerin, sondern die Chefin schwanger ist, dringen kaum Probleme zur Adexa durch. „Schwierigkeiten entstehen höchstens, wenn die Inhaberin keine Ersatzkraft findet und die Mehrarbeit dann von den Mitarbeitern aufgefangen werden muss“, sagt Hansen.

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