Rassismusvorwürfe

Mohren-Apotheken dürfen bleiben Silvia Meixner, 13.03.2018 15:17 Uhr

Die zweite Betroffene ist Karin Schweizer aus der Eschersheimer Mohren-Apotheke. Sie bezeichnete die von der KAV geäußerte Kritik im Januar gegenüber der Frankfurter Rundschau als „befremdlich“. Die Migrantenvertretung habe sie nicht kontaktiert. Die in den 60er-Jahren eröffnete Apotheke trage ihren Namen schon sehr lange, es sei ein bundesweit häufiger, traditioneller Name für Apotheken.

Gegenüber der FAZ sagte Dimitrios Bukakis (Die Grünen), dass die Frankfurter Koalition dem Anliegen nicht nachkommen werde, sich für ein Verschwinden der Mohren-Apotheken aus dem Stadtbild einzusetzen. „Wir haben keine gemeinsame Meinung finden können“, sagt er.

Die Vertreter der Parteien seien sich jedoch in dem Punkt einig, dass die Anfeindungen, denen sowohl Mitglieder der KAV als auch Unterstützer der Debatte ausgesetzt waren, aufs Schärfste zu verurteilen seien.

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