Guten Abend, Herr Einbrecher!

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Die Technik kann auch tagsüber eingesetzt werden, um schnell auf Raubüberfälle zu reagieren. Wenn ein Mitarbeiter bedroht wird, kann er über einen am Körper getragenen Alarmknopf die 180°-Leitstelle hinzuziehen. Die schaltet sich dann über Videoüberwachung zu. Die Situation wird in diesem Fall zunächst beobachtet und bewertet. Eine Ansprache über die Lautsprecher erfolgt nicht, um eine Eskalation zu vermeiden. Werden allerdings Mitarbeiter mit einer Waffe bedroht, verständigt 180° Sicherheit sofort die Polizei. „Gefahr für Leib und Leben hat auch in den Dienststellen oberste Priorität. Es ist also schnellstmöglich jemand vor Ort“, so Schwitulla.

Der Datenschutz bleibt laut 180° stets gewährleistet, da eine Live-Verbindung ausschließlich im Alarmfall aufgebaut wird. Die Zentrale kann sich also nicht ungefragt zuschalten und das Vorgehen in der Apotheke beobachten. Der Inhaber muss dennoch darauf achten, Kunden und Mitarbeiter auf die optionale Videoüberwachung hinzuweisen.

Die Technik kommt in verschiedenen Branchen und auch bei Privatleuten zum Einsatz. Gerade in Apotheken sei der Bedarf aber groß, berichtet Schwitulla. Mehrere Dutzend solcher Anlagen hat seine Firma bereits in Apotheken installiert. Die Mitarbeiter werden entsprechend geschult. Zudem wird gemeinsam ein Maßnahmenplan für den Ernstfall erarbeitet, damit jeder weiß, wer wann und wie informiert werden muss.

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