Kein Geld von AvP: Jetzt sprechen die Anwälte

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Als Optionen listet Friedrich Graf von Westphalen einerseits eine außerordentliche, fristlose Kündigung. Diese sollte allerdings ausführlich begründet sein, um sich rechtlich abzusichern. Sämtliche bereits entstandenen Forderungen stünden allerdings weiterhin AvP zu. Douglas weist aber darauf hin, dass eine Kündigungswelle und der damit verbundene umfassende Umsatzverlust „bei AvP zum Genickbruch führen“ könnte.

Als Alternative zur Kündigung bringt der Anwalt Verhandlungen mit AvP ins Spiel, „um vertragliche Anpassungen vorzunehmen, um Sie im Falle einer Insolvenz, die zwar aktuell nicht unmittelbar bevorsteht, aber nicht ausgeschlossen werden kann abzusichern“. Vor allem die Abtretungsvereinbarung müsse dann aufgehoben und eine „rein schuldrechtlich wirkende Einziehungsermächtigung vereinbart werden“. Die Apotheker sollten zudem einen Nachweis über die Existenz von Treuhandkonten verlangen.

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