PEI-Erhebung

Impfstoffmangel ist Alltag in Apotheken dpa, 23.04.2019 12:13 Uhr

Doch woran liegt die Knappheit? Die Gründe seien vielfältig, erklärt Stöcker: „Sie reichen von erhöhter Nachfrage, über Herstellungsprobleme bei einer Charge bis zu dem Punkt, dass ein Impfstoff lange ausfällt und im Verlauf dieser Dauer auch der Alternativ-Impfstoff knapp wird, weil plötzlich sehr viel mehr davon nachgefragt wird als üblicherweise.” Da die Herstellung von Impfstoffen sehr langwierig sei, könne auch nicht kurzfristig in größeren Mengen nachproduziert werden.

„Viele Entwicklungs- und Schwellenländer investieren inzwischen in eine bessere Gesundheitsversorgung ihrer Bevölkerung, einschließlich Impfungen. Deshalb ist weltweit die Nachfrage nach Impfstoffen gestiegen», erklärt PR-Managerin Anke Helten von GlaxoSmithKline, einem der weltweit größten Impfstoffhersteller. Die Hersteller bauten aus diesem Grund ihre Produktionskapazitäten aus, dieses sei jedoch eine über mehrere Jahre dauernde Investition, so Helten. Es sei nicht ungewöhnlich, dass es bei einzelnen Impfstoffkomponenten zu Verzögerungen im Produktionsprozess komme und temporäre Lieferengpässe aufträten, bestätigt sie.

Die Frage, ob das Bundesgesundheitsministerium den Schutz der Bevölkerung gewährleistet sieht, beantwortet ein Sprecher nicht. Er verweist aber darauf, dass im Falle eines Mangels zeitnah Handlungsempfehlungen für Ärzte in der Praxis erstellt und auf den Internetseiten des Robert Koch-Instituts und des PEI veröffentlicht werden. Die Gründe für Engpässe seien vielfältig und ließen sich nicht alleine durch gesetzliche Maßnahmen ausschließen.

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