Eishockey

Apothekerin für die harten Jungs Alexander Müller, 11.09.2015 16:53 Uhr



Der Bedarf von Eishockeyspielern ist mitunter recht speziell, etwa Kühlspray, das auch im Gesicht angewendet werden kann. Vieles muss extra bestellt werden, hohe Aufschläge nimmt Lachner dabei nicht. Die gesamte Kooperation fußt eher auf Herzblut als auf wirtschaftlichem Interesse, zumal die komplette Mannschaft nur aus rund zwei Dutzend Spielern besteht.

„Dafür kann man seine pharmazeutische Kompetenz voll einfließen lassen“, so die Apothekerin. Die Eishockeyprofis kämen häufig selbst in die Apotheke, um sich individuell beraten zu lassen. Das Verhältnis zur Mannschaft sei sehr gut. „Die Jungs sind sehr offen, kaufen auch gerne bei uns ein, da hier bekannt ist, auf was geachtet werden muss.“

Lachner verpasst kein Spiel der Tigers, hat sogar für ihr Apothekenteam drei Dauerkarten gestiftet. Ihre Familie ist auch immer dabei, ein fester Freundeskreis trifft sich zu den Heimspielen in der Halle. Lachner mag die Stimmung im Stadion und dass man dort sich auch mit gegnerischen Fans in der Pause unterhält. Anders als beim Fußball liefen die Spiele in 99,9 Prozent der Fälle gewaltfrei ab – wenigstens auf der Tribüne.

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