Betriebserlaubnis entzogen

83-jährige Apothekerin – Zwangsschließung

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Doch im neuen Jahr erhielt sie von der Aufsicht die Auflage, keine Kunden mehr in der Apotheke zu bedienen. „Ich durfte nur noch bestellte Packungen über die Notdienstklappe abgeben“, berichtet Knott. Doch manchmal ließ sie Stammkunden trotzdem in die Apotheke.

Das entging der Aufsicht nicht und so erschien der Amtsapotheker bei seinem nächsten Besuch mit zwei Herren vom Ordnungsamt. Am selben Nachmittag wurde die Apotheke versiegelt, die zwangsweise Schließung verfügt und die Betriebserlaubnis entzogen. Gestern Nachmittag hat der Großhändler Gehe die Ware abgeholt.

Der Apothekerin geht ihr abruptes Ende hinter dem HV-Tisch nahe: „Ich könnte heulen. Dass es nach so langer Zeit so zu Ende geht, habe ich nicht verdient“, sagt die Apothekerin. Eigentlich wollte sich Knott allmählich aus der Apotheke zurückziehen, an einen Nachfolger übergeben und noch ein oder zwei Tage in der Woche mit aushelfen.

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