Bareinzahlung: PKA macht Kasse

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Dass das Treiben der PKA lange unentdeckt bliebt, hing auch damit zusammen, dass die Bilanz stimmte: Die Bankeinzahlungen deckten sich mit den Buchungen. Es schien lediglich zu viel Geld in der Apotheke zu bleiben. „Das Geld wurde offenbar abgezwackt, bevor es für die Bank fertig gemacht wurde“, weiß der Apotheker heute.

Die Einzahlungen bei der Bank übernahmen damals zwei Mitarbeiterinnen, vorbereitet wurden sie ausschließlich von den Apothekerinnen. Die PKA sagte ihnen, dass der Chef sie damit beauftragt habe, die Einzahlung ebenfalls vorzubereiten – und sie fragten nicht nach. In den meisten Fällen ging die PKA das Geld auch allein bei der Bank einzahlen, entgegen der Anweisung und mit dem Hinweis auf einen vermeintlichen Auftrag vom Chef.

Als das Steuerbüro den Verdacht ausgesprochen hatte, war die Sache schnell klar: Ein Abgleich mit dem zusätzlichen handschriftlich geführten Kassenbuch bewies, was passiert war – und ein Blick auf Urlaubs- und Krankentage machte deutlich, wer sich an den Finanzen zu schaffen gemacht hatte.

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