Apothekerin: Vier Standorte in einer Straße

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Kurz darauf meldete sich die Inhaberin der Fortuna-Apotheke bei ihr – ebenfalls mit einem Angebot. „Beide liegen etwa vis-à-vis. Mir war klar, dass ich eine schließen müsste“, so Schneppel. Zudem wollte sie mit den beiden Kollegen offen sprechen. Ende 2018 übernahm sie beide Betriebe und entschloss sich, die Fortuna-Apotheke dicht zu machen. „Ich habe aber alle Mitarbeiter übernommen.“

In diesem Jahr kam die Fuchs-Apotheke dazu. Der Übergang lief jedoch weniger glatt als zuvor. Der Filialleiter und eine weitere langjährige Mitarbeiter fielen wegen Krankheit länger aus. „Der Start verlief katastrophal“, sagt Schneppel. Sie musste Personal „teuer“ über Vertretungen einkaufen. „Wir haben es gewubbt bekommen.“ Der nächste große Plan: Alle vier Apotheken sollen unter der Dachmarke „Amica – Ihre freundlichen Apotheken“ laufen. Die einzelnen Namen werden weitergeführt.

Als „knallharte Geschäftsfrau“ sieht sich Schneppel nicht. „Ich habe Spaß an meiner Arbeit und mir liegt die Mitarbeiterführung.“ Als ehemalige Angestellte wisse sie, was sich Mitarbeiter von einem Chef wünschten. „Ich bin kein Hierarchie-Mensch, sondern arbeite mit Respekt gegenüber meinen Angestellten. Ich bin normal und das schätzen meine Mitarbeiter.“ Um das große Geld oder Statussymbole wie Autos gehe es ihr nicht. „Ich bin nicht reich, aber mir geht es gut.“

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