Apothekerin kauft Geld bei der Eisdiele

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Bereits jetzt kooperiert Ademes beispielsweise mit dem Insel-Eisverkäufer. In der Eisdiele gebe es genug Kleingeld, da viele Kinder dort ihr Taschengeld eintauschten. Deshalb hat sie sich extra eine Münzgeld-Zählmaschine angeschafft. Die Pharmazeutin wechselt dem Eisverkäufer die Münzen und beide profitieren. Wegen des Medienrummels um die Entscheidung der Bank, sogar RTL drehte in der Apotheke, kam sogar eine Seniorin und bot der Apothekerin ihr Münzgeld aus der Spardose an. „Sie sagte, ich bräuchte das jetzt dringender als sie“, so Ademes.

Zudem will die Apothekerin verstärkt auf bargeldloses Bezahlen verweisen. Ab einem Betrag von 10 Euro könnten Kunden bei ihr mit Karte zahlen. Volksbank-Vorstand Martin Schadewald betont, dass die Händler auf der Insel in diesem Bereich mit speziellen Angeboten unterstützt würden. Karten- und Handy-gestützte Zahlungsmethoden würden immer stärker genutzt, sagt er.

Die Volksbank verweist darauf, dass die Kosten für die Bearbeitung des Kleingeldes „deutlich über dem eigentlichen Wert des Geldes liegen.“ Mit dem Lieferstopp von Kupfergeld sollen Logistikkosten getilgt werden. Denn angesichts der gezeitenabhängigen Fährzeiten müsse das Geld eingeflogen werden. „Da wir jährlich viele Tonne transportieren, erhoffen wir uns durch eine deutliche Reduzierung der Rollenzahl eine spürbare Entlastung“, sagt.

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