IW-Studie

Apotheker und PTA im Gehaltsvergleich APOTHEKE ADHOC, 13.08.2019 10:46 Uhr

Vor allem bei den geringen Einkommen lässt sich erkennen, welche Bedeutung den Lebensumständen zukommt. Angenommen, besagte PTA heiratet einen Mann mit vergleichbarem Einkommen und kriegt mit 27 ein Kind: Dann ist sie zwischen dem sechsten und achten Berufsjahr und verdient gemäß Tarif 2.376 Euro brutto, netto bleiben in der Konstellation rund 1620 Euro. Verdient ihr Mann genauso viel, sind die beiden zusammen zwar immer noch ärmer als die Mehrheit der Deutschen: 54 Prozent haben dann mehr. Aber zumindest sind sie einiges näher an den Median gerückt.

Im Gesamtdurchschnitt verdienen PTA laut BA 2562 Euro – 2547 Euro bei Frauen und 2859 Euro bei Männern. Bei Frauen entspricht das ungefähr dem Tarifniveau zwischen dem 9. und dem 14. Berufsjahr, Männer sind selbst im Durchschnitt noch über dem höchsten Tarifgehalt der Adexa. Angenommen also, eine PTA verdient mit 40 Jahren genau den Durchschnittslohn, ist verheiratet und hat zwei Kinder: dann bleiben ihr und ihrem Mann am Monatsende jeweils 1723 Euro netto vom brutto. Dann sind immer noch 61 Prozent der Deutschen wohlhabender als die beiden. Der männliche PTA in derselben Konstellation erhält 1892 Euro netto – er und seine Frau sind dann ärmer als 53 Prozent der Gesellschaft.

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