Kritik am GSAV

„Apotheker setzen jeden Unsinn um – ohne Entgelt“ Cynthia Möthrath, 11.07.2019 15:07 Uhr

Da eine endgültige und zuverlässige Chargendokumentation somit erst nach der Produktion erfolgen könne, sei es nicht mehr möglich, ein Etikett mit selbiger auf dem primären Packmittel aufzubringen, da diese bereits im Labor aus Hygiene- und Sicherheitsgründen in eine Schutzfolie eingeschweißt würden. „Kurzum gesagt, man kann also noch nichts auf ein Etikett drucken, dessen Inhalt noch nicht zum Zeitpunkt des Einpackens verbindlich richtig für einen Druck verfügbar ist.“

Es ergeben sich aber auch technische Probleme: Der Platz auf einem herkömmlichen Etikett reicht einfach nicht aus. Besonders bei kleinen Darreichungsformen wie Spritzen sei die Kennzeichnung ohnehin schon schwierig. Daher werden diese häufig nur mit dem Namen und einer Nummer versehen, das eigentliche Etikett kommt dann auf die Umverschweißung. „Bei parenteralen Ernährungen hat eine Rezeptur oft zehn Bestandteile und mehr“, erklärt Erdle. Die Auflistung aller Chargen eskaliere in solchen Fällen völlig.

Selbst bei kleiner Schrift und einer Rezeptur mit nur wenigen Bestandteilen nehme der Platz für die Chargendokumentation gut ein Drittel des Etiketts ein. „Den Umstieg auf Etiketten in einer Größe eines DIN A4 Formats möchte vermutlich auch der Gesetzgeber nicht.“ Die Informationsdichte auf den Etiketten sei auch jetzt schon sehr hoch und es falle teilweise schwer, das Wesentliche darauf sofort zu erkennen. „Die angestrebte Sicherheit wird also auch dadurch eher gefährdet denn verbessert, wenn sich die Übersichtlichkeit aufgrund der Informationsflut nochmals verringert.“

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