„Apotheken werden sich verändern“

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Die DPhG habe im Vergleich zu anderen Institutionen ein bedeutendes Alleinstellungsmerkmal: „Wir sind multidisziplinär – bei uns werden viele Bereiche, Fächer und Berufsbilder vereint“, erklärt Fischer. Wichtig sei daher, eine Verknüpfung zwischen diesen Bereichen zu schaffen. „Wir wollen die klinische Pharmazie und die Apothekenpraxis wieder verstärkt mit der Grundlagenwissenschaft zusammenbringen.“

Zu den besonders aktuellen Themen der DPhG gehören die anhaltenden Lieferengpässe und Verunreinigungen von Arzneimitteln. „Ich denke, das wird uns noch eine ganze Weile beschäftigen“, meint die Forscherin. Bereits 2018 hatte die DPhG einen runden Tisch gefordert, an dem sich Behörden, Krankenkassen, Pharmaindustrie und Politik zusammensetzen sollten. „Der ist jedoch leider nie zustande gekommen“, bedauert sie. Der Grund sei zu wenig Beteiligung der einzelnen Gruppen gewesen. „Wir bleiben jedoch dran.“ Schließlich müssten für das Thema alle Disziplinen an einen Tisch. Gemeinsam müssten europäische Regelungen getroffen werden, um die Versorgung mit Arzneimitteln weiter zu gewährleisten. „Es müssen kurz-, mittel- und langfristige Strategien entwickelt werden“, findet Fischer. Die DPhG versuche daher von der wissenschaftlichen Seite aus als Treiber zu fungieren.

In den Kernpunkten sei man sich bei der DPhG einig: Neben pharmazeutischer Qualität, Digitalisierung, Kommunikation sowie personalisierten Therapien und Diagnosemöglichkeiten spiele vor allem die evidenzbasierte Pharmazie eine wichtige Rolle. „Von der Ausbildung bis hin zur Praxis müssen neue Tools und Konzepte umgesetzt werden.“ Und auch die Größe der DPhG soll sich von aktuell gut 10.000 Mitgliedern noch erweitern: „Da geht noch mehr“, meint Fischer.

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