Apotheken fürchten Preisdebatten und Nachweischaos

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Grundsätzlich fällt auf, dass Apotheken, die Schnelltests anbieten, dies aus Überzeugung tun:

  • 87 Prozent sind der Meinung, dass Apotheken zur weiteren Pandemiebekämpfung weiterhin Schnelltests durchführen sollten – bei Apotheker:innen und PTA aus Apotheken, die keine Schnelltests anbieten, sind es nur 54 Prozent.
  • 69 Prozent fürchten, dass die Abschaffung von bezahlten Bürgertests das Pandemiegeschehen fördern wird. In Apotheken ohne entsprechendes Angebot liegt die Zustimmung bei 52 Prozent.
  • Auch Geimpfte sollten sich weiterhin kostenlos testen lassen können (65 vs. 51 Prozent).
  • 77 vs. 62 Prozent sind der Meinung, dass Gastronomie, Veranstalter & Co. unter der Abschaffung der bezahlten Bürgertests leiden werden, weil sich weniger Menschen testen lassen.
  • Dass die Streichung eine Momentaufnahme ist und dass es spätestens vor Weihnachten wieder kostenlose Tests für alle geben wird, glauben 43 vs. 30 Prozent der Befragten.
  • 36 vs. 30 Prozent vertreten den Standpunkt, dass der Preis – ganz im Sinne einer erhöhten Impfquote – gar nicht hoch genug sein kann.

An der Befragung von apsocope nahmen am 7. Oktober insgesamt 312 verifizierte Apotheker:innen und PTA teil.

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